Klettern

"Das Gehirn ist der wichtigste Muskel beim Klettern"

Wolfgang Güllich

Klettern ist ein toller Ganzkörpersport, der körperlich fit macht.Während Wandern eher sanft an Themen heranführt, fordert Klettern sofort: den Körper, die Aufmerksamkeit, die Psyche. Seilklettern ist Teamwork, denn man bildet zu zweit eine Seilschaft - eine/r sichert, eine/r klettert. Das verbindet.

Klettern wird zunehmend in Beratung und Therapie eingesetzt, denn es lassen sich sehr unmittelbar zentrale Themenbereiche ansprechen, u.a.

  • Angst
  • Fokussierung
  • Grenzen
  • Haltung (körperlich und psychisch)
  • Körperbewusstsein
  • Kommunikation
  • Kontrolle
  • Konzentration
  • Leistung
  • Selbstbewusstsein
  • Selbstwirksamkeit
  • Verantwortung übernehmen
  • Vertrauen, in sich selbst und andere

... und es macht Spaß!

 

Klettern funktioniert sogar mit Demenz-Kranken, das zeigt der hier verlinkte Beitrag des Bayerischen Rundfunks über das Kletterprojekt von Gudrun Schuster bzw. der Fürther Diakonie und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sehr eindrucksvoll!


Mein Angebot

Mit Angeboten zum Klettern möchte ich ab September 2022 starten. Dabei wird nicht das Klettertraining an sich im Fokus stehen, sondern vielmehr, Klettern zu nutzen, um die oben genannten Themen anzusprechen. Gerne würde ich Klettern für Menschen mit Traumaerfahrungen und psychischen Beeinträchtigungen, wie beispielsweise Depressionen oder Angststörungen anbieten, z.B. über psychosomatische Kliniken. Dabei steht immer die Ressourcenaktivierung im Fokus, nicht das therapeutische Bearbeiten von Themen.

Auch Einzelpersonen, die eine andere Herangehensweise an das Klettern als reine Leistungsorientierung suchen, dürfen sich gerne melden.

Ich werde nur Indoor-Klettern anbieten.

Wer Klettern und vor allem Sichern lernen möchte, ist bei den DAV-Kursen für Einsteiger richtig.


Erfahrungen und Qualifizierung

Ich klettere seit über 10 Jahren, meistens mehrmals pro Woche, meistens Indoor und, so oft es geht, auch draußen am Fels. Ich liebe die Bewegungen und Herausforderunge beim Klettern, kenne aber auch Angst dabei und muss mich immer wieder mit meinen eigenen Grenzen auseinandersetzen. Während der coronabedingten Lockdowns war mein persönliches Licht am Ende des Tunnels die Weiterbildung vom Institut für Therapeutisches Klettern für den Einsatz des Kletterns in Beratung und Therapie, die im Juli 2021 in Füssen stattfand. Die Fortbildung hat sich gelohnt, und ich sehe viele Möglichkeiten, die Inhalte anzuwenden. Ein bisschen habe ich das Pferd sozusagen von hinten aufgezäumt, denn um guten Gewissens loslegen zu können, fehlt mir noch eine Ausbildung, um Anfänger*innen sicher an die Wand und an das Seilklettern heranzuführen. Im Juli 2022 werde ich das voraussichtlich nachholen und die DAV-Ausbildung zur Kletterbetreuerin absolvieren.

Seit 2018 bin ich Fachberaterin für Psychotraumatologie  DeGPt  und arbeite bereits seit 2017 in der Beratung und Stabilisierung traumatisierter Menschen im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel.


Trauma, Angst und Panik

Wandern

Qualifizierung + Referenzen